Bericht über das Outdoortraining am 24.9

Da stand ich also, an einem herbstlichen Donnerstag Abend irgendwo in Poppenbüttel und freute mich auf mein zweites Training im Giron Arnis Escrima.
Und es war ein ganz besonderes Training, denn wir wollten realitätsbezogene Situationen simulieren und zwar in einem leerstehenden Einfamilienhaus.
Licht war nicht zu sehen, aber das Geräusch aufeinanderprallender Stöcke, das aus dem Keller kam, verriet mir, dass ich richtig war. Also gab ich ein vorsichtiges „Hallo?“ von mir, das von einem fröhlichen „Wir sind hier unten!“ beantwortet wurde. Ich starrte auf die dunkle Kellertreppe und dachte,
„Das meinen die jetzt nicht im Ernst!“
Zum Glück entschied Guro Frank sich dann, das Licht anzumachen und leicht verunsichert traf ich im Keller dann auf meine Mitstreiter.

Zuerst galt es, einen Parcours zu absolvieren – mit einem Partner und verschiedenen Techniken ging es aus dem beleuchteten Teil des Kellers durch dunkle Räume, die Treppe hoch, durchs spärlich erleuchtete Erdgeschoss und wieder runter in den Keller. Streckenweise verlor ich im Dunklen den Sichtkontakt zu meinem Partner, was zum Teil daran lag, dass er rückwärts vor mir gehend um eine Ecke gebogen war, während ich geradeaus in den nächsten Raum weitergelaufen war…

Im nächsten Schritt mussten wir uns dieselbe Strecke über gegen verschiedene Gegner behaupten, die im Flur, hinter Ecken oder auf der Treppe auf uns warteten. Die Treppen stellten dabei eine ziemliche Herausforderung an mein Koordinationsvermögen dar, da ich mich darauf konzentrierte,die Füße nicht zu überkreuzen und gleichzeitig bemüht war, den Kontakt zu meinem Gegenüber nicht zu verlieren.
Nach einer weiteren Partnerübung, bei der wir lernten, einen Türrahmen zu unserem Vorteil zu nutzen, trainierten wir dann jeweils zu zweit noch verschiedene weitere Techniken.

Nachdem wir uns genügend verausgabt hatten, wurde der Abend – bei Licht! – gemütlich bei einem Bier beschlossen.
Vielen Dank, Philip, dass Du uns dieses außergewöhnliche Training ermöglicht hast!

Mehr Bilder…

Bahala Na

Sabine

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Der Spass darf auch nach dem Training nicht zu kurz kommen...

 

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